Sven Rüchel
Software Engineer | Product Designer | Craftsman at Heart
The Fine Art of Coding - Software Engineering Meets Craftsmanship
Hallo, ich bin Sven.
In den vergangenen 25 Jahren habe ich mehr als 50.000 Stunden Software entwickelt und über eine Million Zeilen Code geschrieben.
Am meisten fasziniert hat mich nie der Code selbst, sondern Software zu entwickeln, die gut funktioniert, gut aussieht und ihren Nutzern bestmöglich hilft.
Zwei Leidenschaften haben meinen beruflichen Weg geprägt: Softwareentwicklung und Produktentwicklung. Ich habe mich nie als jemanden gesehen, der einfach nur Code schreibt. Mich begeistert es, die Probleme von Menschen zu verstehen und Produktideen in Software zu verwandeln, die nützlich ist und Freude macht.
Jedes Produkt beginnt mit einer Idee. Lange bevor ich die erste Zeile Code schreibe, entstehen auf Papier erste Skizzen, Konzepte und Abläufe. Erst danach geht es an die Tastatur, um diese Ideen zum Leben zu erwecken. Für mich ist Softwareentwicklung genauso Handwerk wie Ingenieurskunst.
Ich programmiere gerne — Schon als Kind habe ich unzählige Stunden im Keller programmiert. Rückblickend hat sich daran nicht viel geändert. Noch heute reizt es mich, komplexe Probleme zu lösen und Ideen in funktionierende Software zu verwandeln.
Ich entwickle gerne Produkte — Mich reizt es, die Probleme von Menschen zu verstehen und Produktideen in Software zu verwandeln, die nützlich ist und Freude macht.
Ich helfe gerne Menschen — Jedes aufrichtige „Danke“ erinnert mich daran, warum ich meinen Beruf so gerne ausübe. Ob ich Anwendern oder anderen Softwareentwicklern helfe – Probleme für andere zu lösen, gehört für mich zu den schönsten Seiten meines Berufs.
Rückblickend ging es mir nie darum, einfach nur ein weiteres Produktivitätstool zu entwickeln. Ich wollte den persönlichen Desktop-Assistenten bauen, den ich selbst schon immer haben wollte.

Warum Maria & James?
Alles begann mit einem Problem, das von Jahr zu Jahr größer wurde.
Als ich ins Berufsleben einstieg, erreichten mich Informationen fast ausschließlich per E-Mail. Im Laufe der Jahre kamen Projektmanagement-Tools, Kollaborationsplattformen, Monitoring-Systeme, Kalender und unzählige Browser-Tabs hinzu. Jedes einzelne war für sich genommen hilfreich. Zusammen wurde es jedoch immer schwieriger, den Überblick zu behalten.
Ignorierst du zu viele Benachrichtigungen, verpasst du wichtige Informationen. Schenkst du jeder Benachrichtigung Aufmerksamkeit, verbringst du deinen Arbeitstag damit, E-Mails zu prüfen, deinen Kalender im Blick zu behalten und deine Web-Anwendungen auf Änderungen zu überprüfen.
Ich war nicht auf der Suche nach einer weiteren Produktivitäts-App.
Ich wollte jemanden, der mir hilft, den Überblick zu behalten.
Aus dieser einfachen Idee entstanden Maria & James – persönliche Desktop-Assistenten, die alles Wichtige für dich im Blick behalten und dafür sorgen, dass du genau dann findest, was du brauchst, wenn du es brauchst.
I have a dream
Als ich mein Abitur machte, veröffentlichte unser Jahrgang eine Abi-Zeitung, in der alle nach ihren Träumen für die Zukunft gefragt wurden:
Im Jahr 2000 werdet ihr an jeder Straßenecke mit von mir entwickelter Software konfrontiert werden.
Das Leben hatte andere Pläne für mich, aber dieser Traum ist geblieben.
Der kleine Teufel mit der Angel ist mein Vater der seinerzeit Schulleiter des Gymnasiums war und jedes Jahr aufs Neue mit dem katholischen Privatgymnasium im Ort in den Wettstreit um die neuen Sextaner trat.
Als ich zwölf Jahre alt war, bekam mein Onkel, der seinerzeit Elektrotechnik studierte, seinen ersten Computer – einen Sinclair ZX Spectrum. Jeden Sonntag fuhren wir zu meinen Großeltern und ich schaute meinem Onkel beim Programmieren über die Schulter; nach einigen Wochen erklärte ich ihm seine Programmierfehler.
Zu meinem dreizehnten Geburtstag erhielt ich meinen ersten Computer – einen Sinclair ZX 81.
Ein Informatikstudium war vorgezeichnet, bis mir zufällig eine Ausgabe der Zeitschrift „Wirtschaftsinformatik“ in die Hände fiel. Zum Glück, wie ich im Nachhinein sagen muss, denn ich beschloss, Wirtschaftsinformatik zu studieren, wodurch ich interdisziplinär aufgestellt bin.
Nach meinem Studium habe ich 1997/1998 als Webmaster beim STERN-Magazin (stern.de) gearbeitet. Danach war ich zwei intensive Jahre als IT-Manager beim Internet-Auktionshaus ricardo.de.
Heute und in den vergangenen zwanzig Jahren entwickele ich Telefonie- und Kommunikationslösungen für den Strafvollzug. Es macht mir nach wie vor Spaß, hier komplexe Softwarelösungen zu entwickeln, die Hunderte bis Tausende gleichzeitige Audio- und Videoanrufe unterstützen, und einen kleinen Beitrag zu leisten, dass Gefangene mit ihren Angehörigen und Freunden in Kontakt bleiben können.